Th. Sommer, 2026-01

Mehreren Monate begleitet mich jetzt schon die Aussicht auf die Zeit nach meiner abhängigen Beschäftigung in der Automobilindustrie, und die Frage nach dem "Was dann?" - Die Antwort überkam mich vermeintlich recht impulsiv und spontan, bei genauerer Betrachtung allerdings auch wieder einmal so konsequent wie viele vorherige Schritte in meiner Entwicklung als Digitalisierer. Aber beginnen wir am Anfang ...
Ich bin nie gerne zur Schule gegangen, aus vielerlei Gründen. In den 13 Jahren meiner Schullaufbahn bis zum Abitur 1985 gab es dabei eigentlich nur eine einzige Ausnahme: Das Fach Informatik, das ich in Niedersachsen 1982 als einer der ersten Schüler überhaupt ab Klasse 11 belegen konnte, hat mich bereits nach sechs Wochen so gefangen, dass ich schon zu diesem Zeitpunkt sicher war: Die Informatik ist mein Leben, mit ihr will ich mich ab sofort immer beschäftigen (... und das kam auch so.)
Zwischenzeitlich habe ich große Teile meines Lebens der Informatik bzw. der Digitalisierung gewidmet. Schon unmittelbar nach der Schule habe ich als "EDV-Dozent" gearbeitet und u. a. an Volkshochschulen in der Erwachsenenbildung mein Wissen weitergegeben. Ich habe eine Ausbildung als Elektroniker und Informatik studiert. In meinem Berufsleben habe ich seither noch viel mehr und in sehr großen Maßstäben Digitalisierung gestaltet, etabliert und immer wieder auch erklärt.
Viele Jahre und viele Lehr- und Berufsstationen weiter, möchte ich etwas von dem, was ich auf meiner Reise bis hier gelernt habe, zurück- und weitergeben. Ich möchte frei von den Zwängen einer angestellten Tätigkeit meiner Berufung - der Digitalisierung - nachgehen. Ich möchte auf meine Anfänge zurückkommen. (Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Herrn Orth, meinen Informatiklehrer, der mir dieses Fach damals so nahegebracht hat.)
Das Bildungswesen erschien mir da nach kurzem Überlegen als ganz natürlicher Anlaufpunkt - u. a. weil ich das Bildungswesen in Deutschland in Bezug auf die Digitalisierung für "ausbaufähig" halte, wenn ich das so sagen darf.
Offen ist noch, wo und wie genau ich meine erworbenen Qualifikationen und Erfahrungen am besten einbringen kann ... wo ich wirklich etwas bewegen kann. Damit meine ich mehr als ehrenamtlich die IT-Administration der nächstgelegenen Schule zu übernehmen, sondern auf breiter Front die Digitale Bildung an den Schulen in ganz Niedersachsen voranzubringen. Dazu habe ich vor einigen Wochen mit konkreten Recherchen begonnen. Mehr dazu in einem nächsten Artikel hier.
#Digitalisierung #Bildungswesen
Erstellt ohne generative KI
Digitale Bildung Organisieren in Niedersachsen